Erasmus+

Das EU-Programm für Aus- und Weiterbildung, Jugend und Sport

Ziele und Schwerpunkte

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Erasmus+ ist das neue EU-Mobilitätsprogramm. Es unterstützt finanziell Austauschprojekte in den Bereichen Jugend, Bildung und Sport.

Durch grenzüberschreitende Kooperationsprojekte können Jugendorganisationen und Bildungseinrichtungen jetzt auch Unternehmen als Partner gewinnen. Somit soll der Austausch innerhalb des Jugend- und Bildungsbereichs sowie der sektorenübergreifende Austausch angestoßen werden.

Das Programm verfolgt mehrere Ziele und antwortet auf nationale und EU-politische Prioritäten.

Im Vordergrund stehen dabei unter anderem:

  • der formale und nicht formale Kompetenzerwerb (zum Beispiel das Erlernen von Sprachen oder kommunikativen und sozialen Fähigkeiten)
  • die Förderung von Innovation und Unternehmensgeist
  • eine engere Verbindung von Bildung und Beschäftigung

Erasmus+ baut auf 3 Leitaktionen auf: 

  • Mobilität von Einzelpersonen
    Diese Leitaktion ermöglicht jungen Freiwilligen, Studenten und Auszubildenden einen Studien- oder Praktikumsaufenthalt im europäischen Ausland. Zudem können Jugendarbeiter und das gesamte Bildungspersonal aus den Bereichen allgemeine Schulbildung, berufliche Bildung, Hochschul- und Erwachsenenbildung im Ausland an Weiterbildungen teilnehmen, Lehraufträge wahrnehmen oder in Einrichtungen hereinschnuppern.
  • Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch bewährter Verfahren
    Die zweite Leitaktion fördert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von mehreren Organisationen. Sie unterstützt sogenannte „strategische Partnerschaften“. Diese sollen dazu dienen, einen langfristigen und positiven Nutzen für Organisationen, die einzelnen Teilnehmer und die Politik zu erreichen. Inhaltlich können Projektteilnehmer Best Practice austauschen und neue qualitativ hochwertige Produkte (beispielsweise ein Unterrichtsmodul) entwickeln. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
  • Unterstützung politischer Reformen
    Die dritte Leitaktion erlaubt Jugendlichen, Begegnungen mit Entscheidungsträgern zu organisieren. In Form von Debatten, Workshops, Rundtischgesprächen, o.Ä. diskutieren sie dort über jugendpolitische Themen.

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Mehr Infos finden Sie auf der Webseite des Jugendbüros.

Programmländer

  • Die 28 Mitgliedstaaten der EU : Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern
  • Island, Norwegen, Liechtenstein, die Schweiz, Türkei und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien

Unter gewissen Bedingungen können auch andere Länder am Programm teilnehmen. Für weitere Informationen steht das Jugendbüro zur Verfügung.